19.03.2026
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Brandbrief - Konsequenzen aus dem Tollwutfall
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Ein mit falschen Angaben importierter Hund verstarb in einem Tierheim an Tollwut – einer für Mensch und Tier meist tödlich verlaufenden Zoonose. Aus diesem Anlass fordern wir klare Konsequenzen.
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In einem Brandbrief setzen wir uns gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen, für verbindlichere Regeln und mehr Verantwortung der vermittelnden Vereine ein. Dazu gehören insbesondere klare Vorgaben bei Vermittlungen, eine umfassende Aufklärung der Adoptierenden sowie eine langfristige Verantwortung für die vermittelten Tiere.
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Wir sehen in diesem Fall keinen Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem mit erheblichen Risiken für Tiere, Menschen und die Tierschutzstrukturen in Deutschland. Gleichzeitig betonen wir: Seriöser Auslandstierschutz ist wichtig und unterstützenswert – doch er muss verantwortungsvoll und transparent umgesetzt werden.

29.08.2025
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Offener Brief - Erhalt des Hessischen Tierschutzbeirats
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Der Tierschutz in Hessen steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Mit der geplanten Abschaffung des Hessischen Tierschutzbeirats droht den Tieren in unserem Land eine wichtige Stimme verloren zu gehen. Dieses Gremium, das seit 1992 als erstes seiner Art bundesweit Vorbild war, hat unzählige wertvolle Impulse für mehr Tierschutz gesetzt und die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern gehört, wenn Behörden nicht weiterhelfen konnten.
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Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen und der Vertreterin der katholischen Bistümer appellieren wir daher eindringlich an die Landesregierung: Der Hessische Tierschutzbeirat darf nicht zum Schweigen gebracht werden. Ohne ihn würden zentrale Themen wie Wildtiere, Tiertransporte, Schlachtung, Tierversuche oder Tierhaltung in Zirkus und Zoo einfach aus der politischen Debatte verschwinden.


25.08.2025
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Offener Brief für den Erhalt einer unabhängigen
Tierschutzbeauftragten
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Die erste unabhängige Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung,
Frau Ariane Kari, wurde ihres Amtes enthoben. An ihre Stelle soll nun
Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin und fachlich unge-
bunden, berufen werden.
Mit einem offenen Brief appelliert das Tierschutznetzwerk Kräfte
bündeln, gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, Institutionen,
Bündnissen und Einzelpersonen, an die Bundesregierung – und
insbesondere an die SPD:
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Die Funktion der Tierschutzbeauftragten muss unabhängig,
unparteiisch und fachlich kompetent besetzt werden.
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Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollte die Stelle weisungs-
frei und künftig beim Bundesministerium der Justiz (SPD) oder
dem Bundesministerium für Gesundheit (SPD) angesiedelt
werden – und nicht im Landwirtschaftsministerium, das
naturgemäß oft im direkten Konflikt mit Tierschutzfragen steht.

Ariane Kari muss bleiben – Tierschutz braucht eine
starke Stimme in der Bundesregierung!
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Seit Juni 2023 ist Ariane Kari die Tierschutzbeauftragte der
Bundesregierung – eine erfahrene Expertin, die sich mit
großem Engagement für das Wohl von Tieren einsetzt.
Doch nun soll ihr Posten abgeschafft werden.
Das ist für uns nicht hinnehmbar. Gemeinsam mit anderen
Tierschutzorganisationen haben wir einen offenen Brandbrief
an die Bundesregierung verfasst.
Unser Ziel: Den Erhalt dieser wichtigen Position und ein klares
politisches Bekenntnis zum Tierschutz.
Update vom 27.05.2025
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Manchmal muss man laut sein!
Die Stimme für den Tierschutz hat Wirkung gezeigt: Der Vertrag der Bundestierschutz,
beauftragten wurde um drei Monate verlängert.
Ein kleiner Erfolg – denn das Amt muss dauerhaft bleiben!
Bitte unterschreibt weiterhin die Petition!
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Hier findet ihr die Pressemitteilung:
Dafür brauchen wir auch Eure Unterstützung:
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Es gibt eine Petition, die sich für den Verbleib von Ariane Kari
im Amt der Tierschutzbeauftragten einsetzt.
Bitte helft mit und unterzeichnet – jede Stimme zählt!


